Teams

Es gibt Neuerungen in Teams, die das virtuelle Arbeiten noch effizienter machen und das Handling vereinfacht. Zum Beispiel können Sie jetzt eine Sofortbesprechung erstellen, indem Sie oben im Teams-Kalender auf die Schaltfläche „Jetzt besprechen“ klicken. Wenn Sie „Besprechung starten“ wählen, springen Sie direkt in eine Besprechung, in der Sie andere Personen zur Teilnahme einladen können.

Die Sofortbesprechungen haben ihren Weg auch nach Outlook für Windows gefunden. Sie erreichen diese über folgenden Weg: öffnen Sie genau wie in Teams Ihren Kalender in Outlook, wo Sie die Option „Jetzt besprechen“ oben im Menüband finden. Wählen Sie die Option aus, um eine Teams-Besprechung zu eröffnen und einen Besprechungslink zu erhalten oder Teilnehmer einzuladen.

Besprechungsoptionen

Wenn Sie in Outlook einen Teams-Termin erstellen, wird Ihnen nun das neue Icon „Settings“ angezeigt. Über dieses Icon erreichen Sie die Ihnen bekannten Besprechungsoptionen wie Wartebereich, Chateinsatz etc. Diese öffnen sich nun in einem separaten Fenster und nicht im Internet Browser.

Vor und Zurück-Navigation durch Ihr Microsoft Teams

Mit dem neuen Menü „Verlauf“ gibt Microsoft uns ein weiteres Feature an die Hand, dass das Handling deutlich vereinfacht. Sie finden die Pfeile dazu oben links. Damit können Sie rückwärts und vorwärts auf die zuletzt verwendeten Bereiche navigieren. Wenn Sie die Maus auf den Pfeil rückwärts ohne zu klicken halten, öffnet sich das Verlaufsmenü und Sie können aus einer Liste von bis zu 12 eindeutigen Bereichen auswählen, die Sie vorher besucht haben.

Technik-News

Nachdem das im März aufgetretene Problem Hafnium mit einem Notfallpatch gelöst werden konnte, hat Microsoft nun weitere Schwachstellen in Exchange entdeckt und geschlossen. Am vergangenen „Patchday“ wurden rund 2.700 Sicherheitslücken beseitigt. Darunter gab es auch wieder einige Aktualisierungen für die Exchange-Server-Versionen 2013, 2016 und 2019. Aktuell gibt es zwar keine Schadprogramme, die diese Sicherheitslücken ausnutzen, dennoch empfehlen wir, die Updates umgehend zu installieren.

Was müssen Sie tun?

Wie bereits beim Hafnium-Angriff besteht für Sie kein Handlungsbedarf, wenn Sie Microsoft Exchange Online nutzen, da Microsoft sich automatisch um alle relevanten Sicherheitsupdates kümmert.

Falls dies bei Ihnen nicht der Fall ist, sollten Sie unbedingt die April-Updates installieren:

  • Exchange Server 2019 CU 8
  • Exchange Server 2019 CU 9
  • Exchange Server 2016 CU 19
  • Exchange Server 2016 CU 20
  • Exchange Server 2013 CU 23

Sollten Sie zu diesem Thema Unterstützung benötigen, erstellen Sie bitte einen technischen Supportvorgang im Extranet.

Wir haben Sie bereits mehrfach über die aktuelle Hafnium Sicherheitslücke informiert. Die Lücke ist sehr gefährlich und wird weltweit massenhaft von Hackern ausgenutzt. Microsoft empfiehlt eindringlich, bereitgestellte Sicherheitsupdates zu installieren. Betroffen sind laut Microsoft die Exchange-Server-Versionen 2013, 2016 und 2019, die Sie in Ihrem eigenen Unternehmen betreiben. Exchange online (bzw. Microsoft 365) sind nicht betroffen Die Handlungsempfehlungen für alle, die diese Versionen einsetzen, sind über diese Links erreichbar:

Erweiterte Informationen erhalten GWS-Kunde in unserem Systemkoordinatoren-Portal.

Wenn Sie zukünftig Themen wie diese vermeiden möchten, ist Exchange online die richtige Wahl! Microsoft Exchange Online ist eine gehostete Lösung für Nachrichten, die die Funktionen von Microsoft Exchange Server in einem cloudbasierten Dienst bereitstellt. Benutzer erhalten damit Zugriff auf E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben von PCs, dem Web und mobilen Geräten. Und Microsoft kümmert sich hier automatisch um alle relevanten Sicherheitsupdates.

Sie möchten mehr darüber erfahren? Weitere Informationen zu möglichen Paketen gibt es bei unserem Kollegen Andreas Lübke.

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Microsoft hat mehrere Sicherheitsupdates für seine E-Mail-Software Exchange Server veröffentlicht. Die entdeckten Lücken sind mutmaßlich von chinesischen Angreifern, die sich Microsoft Hafnium nennen, ausgenutzt worden. Dabei handelt es sich um sog. 0-Day-Lücken, d.h. sie waren vor dem Entdecken der Angriffe nicht bekannt und die Angreifer haben gezielt danach gesucht. Microsoft empfielt eindringlich, bereitgestellte Sicherheitsupdates zu installieren. Betroffen sind laut Microsoft die Exchange-Server-Versionen 2013, 2016 und 2019, die Sie in Ihrem eigenen Unternehmen betreiben.

Was müssen Sie tun?

Für alle, die bereits Microsoft Dienst Exchange online nutzen, besteht kein Handlungsbedarf. Denn Microsoft kümmert sich automatisch um alle relevanten Sicherheitsupdates.

Wenn Sie noch einen Exchange Server im eigenen Haus im Betrieb haben, installieren Sie unbedingt den Patch mit dem Stand 3. März 2021. Die gepatchten Versionen tragen folgende Nummern:

(Quelle: Microsoft Security Update Guide)

Sollten Sie zu diesem Thema Unterstützung benötigen, erstellen Sie bitte einen technischen Supportvorgang im Extranet.