Die GWS baut ihre Kundenzahl im nationalen Baustoff-Großhandel weiter aus. Von der Nürnberger Baustoff Union GmbH, die Teil der BU Holding AG ist, kam der Auftrag, bis Ende 2020 an allen sechs Standorten die bislang genutzte AS 400 Lösung durch gevis ERP | BC zu ersetzen. Entscheidend für den Zuschlag war unter anderem das Projekt- und Einführungsmanagement der GWS. Es wurde als das Beste aller Bewerber gesehen. Die Baustoff Union GmbH, die Profi-Bedarf im Bereich Baustoff- und Werkzeughandel anbietet, erwartet von der neuen IT-Struktur mehr Effizienz, schnellere Prozesse und höhere Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden.

Die Projekt-Planung sieht vor, dass die neue IT-Struktur Ende 2020 für die unternehmensweite Nutzung freigeschaltet wird. Zu den Komponenten, die die rund 200 User nutzen können, gehören neben dem eigentlichen ERP-System auch das Dokumenten-Management-System s.dok/s.scan sowie die Business Intelligence-Anwendung bi1. Über eine Schnittstelle wird darüber hinaus das Lagerverwaltungssystem des GWS-Partners proLogistik GmbH + Co KG angebunden und verknüpft. Geplant ist außerdem, eine neue Office-Oberfläche einzuführen und alles auf neuer Hardware zu betreiben. Über die Nutzung von entsprechenden Cloud-Varianten wird in diesem Zusammenhang noch gesprochen.

Umsetzung der Digital-Agenda

Wie Holger Sommer, Finanzvorstand der BU Holding AG, erläutert, ist mit der Entscheidung für gevis ERP | BC ein weiterer wichtiger Schritt in der so genannten „Digitalisierungs-Agenda“ erfolgreich umgesetzt worden. Mithilfe dieser Agenda wollen die Verantwortlichen der BU-Holding die einzelnen Firmen des Verbundes IT-seitig auf den neuesten Stand bringen und so den neuen digitalen Herausforderungen des Marktes begegnen. Der erste Schritt in diesem Zusammenhang war die Einführung des Lagerverwaltungssystems PL-STORE® TECHLINE an zwei zentralen Standorten der Baustoff Union GmbH.

GWS hinterließ besten Eindruck beim Management  

„Nach dem erfolgreichen Abschluss des Logistik-Projektes“, so Thomas Kröll, Vorstand der BU Holding AG und Geschäftsführer der Baustoff Union GmbH, „haben wir mit Hilfe einer Unternehmensberatung den Markt sondiert und schlussendlich aus den zahlreichen Anbietern drei ERP-Systeme in die nähere Auswahl genommen.“ Die Kriterien, die dabei eine Rolle spielten, waren die Funktionsbereite, die verfügbaren Add-on-Programme sowie die Verbreitung im nationalen Baustoffhandel. Eine Ausprägung des Dienstleisters war zudem ein wichtiger Punkt: Sommer „Uns ist es wichtig, mit Partnern unserer Größe zusammen zu arbeiten, da wir bei diesen nicht nur eine Nummer im Betrieb sind, sondern echte Bedeutung haben.“

Einführungsmanagement als entscheidender Punkt

Wesentlich war auch das Projekt- und Einführungsmanagement. Kröll: „Aus der Erfahrung wissen wir, dass es bei IT-Projekten neben der Lösung an sich, auch ganz entscheidend auf die Beratung und die Projektumsetzung ankommt. Nach unserer Überzeugung hat die GWS hier die größte Kompetenz und Manpower zu bieten.“ Dies galt auch, als mit dem Münsteraner Unternehmen ein umfangreiches Vorprojekt umgesetzt wurde und darin sowohl die Chemie als auch die Leistung stimmte.

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